In diesem Kernland Europas überschneiden sich vielfältige
Landschafts-, Klima- und Vegetationsformen. Die österreichische Landschaft umfasst Hoch-
und Mittelgebirgsregionen ebenso wie Hügelland und Ebene. Das Alpen- und Karpatenvorland,
das Wiener Becken und der österreichische Anteil am Pannonischen Tiefland im Osten sind
die wichtigsten Siedlungs- und Wirtschaftsräume. Der höchste Berg ist der Großglockner
(3.797m), der bedeutendste Fluss die Donau, die das Land auf einer Länge von rund 350 km
durchfließt.
Österreich liegt innerhalb der gemäßigten Zone. Sein Klima weist Übergangscharakter
vom gemäßigten, atlantisch beeinflussten Westen bzw. Nordwesten zum kontinental
geprägten Osten auf. Die Niederschlagsmenge zeigt ein deutliches West-Ost-Gefälle sowie
steigende Werte bei zunehmender Höhe. Die Vielfalt des Reliefs und des Klimas bewirkt
eine artenreiche Flora und Fauna. Österreich ist eines der waldreichsten Länder Europas
(47% der Gesamtfläche).
Für den pannonischen Vegetationsbereich sind Buschwald, Laubmischwald und Steppenheiden
typisch. Im Burgenland findet sich östlich des Neusiedler Sees eine spezifische
Salzsteppenflora.
In Österreich überwiegt die mitteleuropäische Tierwelt: etwa Reh, Hase, Hirsch, Fasan,
Rebhuhn, Fuchs, Dachs, Marder und Eichhörnchen. Typische Vertreter der alpinen Fauna sind
Gämse, Murmeltier und Bergdohle. Überdies charakteristisch für die pannonische Tierwelt
ist das Vogelparadies im Schilfgürtel des einzigen Steppensees Mitteleuropas, des
Neusiedler Sees.
Weitere Ergebnisse zum Thema
Klima - Vegetation - Fauna
Neusiedler See
Aufgrund seiner Wasserqualität und geringen Tiefe ist der Neusiedler See zum Baden
sehr gut geeignet, der Schilfgürtel ist Brutplatz und Lebensraum für mehr als 250
Vogelarten (Wat- und Wasservögel).